5 Gründe für den Einsatz von Amazon Stores

Amazon stellt Vendoren und Sellern nur begrenzt Platz für ihren Content zur Verfügung. So lassen sich Produkt-USPs und Markenbotschaften zum Beispiel nur eingeschränkt darstellen. Hier kommen Amazon Stores ins Spiel: Markenhersteller können kostenlos ihre eigenen Markenshops erstellen. Sie bieten nicht nur mehr Raum für Produkt- und Markeninhalte, sondern (bisher) auch die einzige Möglichkeit, externen Traffic zu messen.

Sie fragen sich, wie Sie einen Amazon Store einrichten? Wir geben Ihnen Antworten auf diese und weitere Fragen:

Beispiel Amazon Store Disney
Beispiel für einen Amazon Store (Quelle: Screenshot amazon.de)

 

Wie ist ein Amazon Store aufgebaut?

Jeder Amazon Store beinhaltet einen Header ganz oben auf der Webseite. Unmittelbar darunter befindet sich eine Navigationsleiste, worüber User auf die verschiedenen Unterseiten gelangen.

Hinweis: Achten Sie bei der Header-Auswahl darauf, dass er für die verschiedenen Bildschirmgrößen von Endgeräten geeignet ist. In der Regel wird bei kleineren Monitoren ein Stück abgeschnitten.

Es gibt unterschiedliche Kachelarten, die sich in Abmessungen, Inhalt und Aufbau unterscheiden. Sie bestehen aus Fotos, Videos und Texten. Auch Produkt-Kacheln stehen zur Verfügung. Nutzen Sie den vorhandenen Platz: Beschreiben Sie Produkte noch genauer, stellen potenziellen Kunden erweiterte Informationen zur Verfügung und verweisen Sie gezielt auf Produkte aus Ihrem Sortiment.

Beispiel Kachelarten Amazon Store Warsteiner
Beispiel für die verschiedenen Kachelarten (Quelle: Screenshot amazon.de)

 

Amazon Stores: Erstellung leicht gemacht

Alle Markeninhaber, die ihre Produkte auf Amazon verkaufen und ihre Marke bei Amazon registrieren lassen, können kostenfrei Amazon Stores erstellen. Dazu sind keine Programmierkenntnisse nötig. Die Einrichtung erfolgt im Self-Service über den sogenannten Store Builder.

Bei der Gestaltung Ihres Markenshops stehen Ihnen wahlweise vorgefertigte Templates von Amazon oder Drag-and-Drop-Kacheln zur Verfügung. Diese werden nach dem Baukastenprinzip angeordnet. Store-Inhaber haben so die Möglichkeit, zum Beispiel individuelle Seiten für Produkte, Kategorien oder Angebote zu erstellen.

Welche Elemente kann man verwenden?

Neben verschiedenen Kacheln können Sie weitere E-Commerce-Elemente integrieren. So ist beispielsweise die Einbindung von automatisch generierten Bannern möglich. Bestseller oder Produkte der Marke werden basierend auf dem Surf- und Kaufverhalten eines Users ausgespielt. Zudem besteht die Option, einzelne Produkte besonders hervorzuheben.

Sie können auch Produktraster mit bis zu 100 Artikeln einbauen. Diese enthalten Produktinformationen, Preis, Details zur Prime-Fähigkeit und/oder Kundenrezensionen. Sie sind mit einem Button ausgestattet, über den User das Produkt direkt in ihren Einkaufswagen legen können.

Hinweis: Beschränken Sie sich bei der Auswahl auf die wichtigsten Artikel Ihres Portfolios. Je mehr Produkte Sie einbinden, desto unübersichtlicher wird es für den Amazon User.

Beispiel Produktraster Amazon Store
Beispiel für ein Produktraster (Quelle: Screenshot amazon.de)

 

Ein Klick auf eine Kachel kann zu unterschiedlichen Landingpages führen: Entweder auf die Produktdetailseite oder auf eine Unterseite des Shops.

Für die Erstellung des Stores gibt es diverse Vorgaben:

  • ein begrenztes Zeichenlimit
  • Mindestauflösung und Maximalgröße für Bilder und Videos
  • Amazon Richtlinien

Bevor es losgeht, unterzieht Amazon Ihren Store einer Prüfung, die mehrere Tage in Anspruch nehmen kann.

Auffindbarkeit von Amazon Stores

Markenstores sind generell recht versteckt im Amazon-Kosmos. Von alleine werden Kunden wahrscheinlich nicht nach Ihrem Store suchen. Zumal die Amazon Suchleiste nicht darauf ausgerichtet ist, Amazon Stores in den Suchergebnissen auszuspielen. Selbst eine gezielte Suche nach Marken oder Markenshops bleibt erfolglos.

Es existieren jedoch ein paar Wege, wie Sie User auf Ihren Store aufmerksam machen können:

Sponsored Brands
Eine Ausnahme bieten Sponsored Brands (SBs). Sie bewerben nicht nur Produkte der Marke, sondern können mit einem entsprechenden Link direkt in den entsprechenden Amazon Store führen. Diese Variante ist Vendoren vorbehalten. Für Seller besteht die Option nicht.

Beispiel Sponsored Brand
Beispiel für eine Sponsored Brand mit Link zum Amazon Store (Quelle: Screenshot Amazon)

 

Produktdetailseite
Wenn User den Markennamen auf der Produktdetailseite anklicken, gelangen sie ebenfalls zum Amazon Store.

Beispiel Link auf Produktdetailseite
Beispiel für eine Produktdetailseite mit Link zum Amazon Store (Quelle: Screenshot amazon.de)

 

Fünf gute Gründe für einen Amazon Store

Amazon Stores bieten Ihnen Platz, um die Story Ihrer Marke zu erzählen, Alleinstellungsmerkmale Ihrer Produkte herauszustellen oder diese in Aktion zu zeigen. Weitere Vorteile sind:

1. Einkaufserlebnis steigern
Die Kombination aus Text- und Bildinhalten fördert das Shopping-Erlebnis. Informieren Sie potenzielle Käufer auf mehreren Seiten über Ihr Produktangebot. Besonders erklärungsbedürftige Produkte sowie deren Anwendung finden hier zusätzlichen Platz für Details.

2. Verschiedene Landingpages einrichten
Nutzen Sie Ihren Markenshop für Off-Site-Marketingmaßnahmen sowie Amazon Advertising-Kampagnen. Amazon Stores bieten Ihnen die Möglichkeit, mehrere Unterseiten zu erstellen. Sie eignen sich als Landingpages innerhalb des Amazon-Ökosystems.

Best Practice: Sie möchten die Traffic-Quellen zu Ihrem Store analysieren? Versehen Sie die URL einfach mit einem entsprechenden Tag. Dies kann ebenso für die Optimierung Ihrer Werbekampagnen nützlich sein.

3. Kennzahlen analysieren
Die Performance Ihres Stores können Sie über das sogenannte Stores Insights-Dashboard einsehen. Dort erhalten Sie aussagekräftige Daten zu relevanten Kennzahlen, wie zum Beispiel zu Conversion, Visits und Sales, die Sie über Ihren Store generieren. Das Analyse Dashboard bietet zudem (derzeit noch) die einzige Möglichkeit, den Erfolg von externen Kampagnen zu messen.

4. Markenpräsenz schaffen
Amazon Stores eignen sich dazu, die eigene Marke zu bewerben und für User deutlich präsenter zu machen. Die einzelnen Kachelelemente auf den Unterseiten des Stores können Sie in den Unternehmensfarben halten und mit eigenen Logos und Schriftarten versehen. So vertiefen Sie die Corporate Identity (CI), schaffen Wiedererkennungswert und fördern das Markenvertrauen.

5. Deals & Promotions integrieren
Amazon Stores eignen sich dazu, aktive Deals zu promoten. Store-Inhaber können Deal Widgets zu Ihrem Shop hinzufügen. Sie ähneln einem Produktraster und bewerben aktuelle Angebote. So können Sie die Sichtbarkeit der Deal-Produkte steigern – besonders, wenn Sie das Widget auf der Hauptseite Ihres Stores einbinden. Gerade während des Saisongeschäfts oder Special Events, wie beispielsweise dem Prime Day oder der Cyber Week, kann sich das positiv auf Ihre Sales auswirken.

Amazon Store Deal Widget
Beispiel für ein aktives Deal Widget in einem Amazon Store (Quelle: Screenshot amazon.de)

 

Sie haben weitere Fragen zum Einsatz von Amazon Stores? factor-a bietet Ihnen fundiertes Amazon-spezifisches Know-how und hilft Ihnen gerne bei der Erstellung Ihres eigenen Markenshops auf Amazon. Sprechen Sie uns an!


Nils Zündorf

Nils Zündorf
Managing Director
news@factor-a.de

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