10 Dinge, die Sie als Vendor in Vorbereitung auf den Cyber Monday beachten sollten

Falls Sie es als Vendor in Betracht ziehen sollten, am Cyber Monday teilzunehmen, sollten Sie einige Voraussetzungen sowie Vor- und Nachteile beachten.

  1. Ausreichend positive Rezensionen ihrer Produkte – Die Kaufbereitschaft der Kunden hängt zwar auch von den preislichen Angeboten ab; allerdings legen sie sehr großen Wert auf die Bewertungen der bereits Produkt-erfahrenen Käufer. Ziel ist es, die Konsumenten vom lediglichen Surfen zum Kauf der Produkte zu bringen.
  2. Die Aktualität der Artikel – Ihre Produkte dürfen keine “End-of-life”-Artikel sein, was bedeutet, dass der Erwerb der Produkte auch nach dem Cyber Monday sichergestellt sein muss. Kein ausreichender Lagerbestand bedingt Lieferengpässe die zu geringeren Verkäufen führen. Die Anzahl der Verkäufe während der Vorweihnachtszeit im vierten Quartal ist im Vergleich zum Rest des Jahres außergewöhnlich hoch. Die Produktmenge sollte also im Vorhinein effizient geplant werden, da sowohl zuviel, als auch zu wenig Bestand zu potentiellen Problemen führt.
  3. Einkaufspreis-Reduktionen als Teilnahmevoraussetzung am Cyber Monday – Da Amazon von den Herstellern in erster Instanz EK-Reduktionen fordert, sollte man als Vendor vorher versuchen, über Stück WKZ (Werbekostenzuschuss) abzurechnen. Das bedeutet, dass nach Ablauf der Aktion Stückgenau abgerechnet wird und somit ein zu hoher Invest für die Hersteller vermieden wird. So wird außerdem verhindert, dass Amazon die Ware, die sie zum vergünstigten Einkaufspreis eingekauft haben, nach Ablauf des Cyber Mondays, zum regulären Originalpreis weiter verkaufen. In der Regel macht Amazon eine große Gewinnspanne mit dem verbliebenen Lagerbestand. Dies hat einen Rückgang der Bestellungen nach dem Aktionstag zur Folge.
  4. Content-Überprüfung – Es muss für jedes einzelne Produkt sichergestellt werden, dass der Content optimal gestaltet ist und der Kunde die Vorteile des Produkts auf den ersten Blick sieht.
  5. Exklusivität für Amazon – Amazon erwartet vor, während und nach dem Event Exklusivität für die von Händlern verkauften Produkte und die zugehörigen Preise. Das bedeutet, dass die Artikel bei anderen Plattformen und Geschäften preislich nicht unterboten werden dürfen.
  6. Extrem hoher Traffic während des Cyber Mondays. Die Kombination aus erhöhtem Traffic und Absatz führt zu einem deutlich positiven Einfluss auf das Ranking der Produkte.
  7. Partizipierung an Marketingmaßnahmen – Die Hersteller partizipieren an den umfangreichen Marketingmaßnahmen, mit denen Amazon den Cyber Monday massiv bewirbt. Vendoren haben somit innerhalb kürzester Zeit die Möglichkeit hohe Umsätze zu generieren.
  8. Keine Sicherheit Verkäufe zu generieren – Da die Konkurrenz in den verschiedenen Kategorien sehr groß ist, ist trotz guter Vorbereitung nicht sicher, dass man während des Cyber Mondays ein hoher Umsatz erzielt wird.
  9. Slot-Wahl – Der Slot ist der Zeitpunkt, zu dem Amazon die verschiedenen Produkt-Deals der Hersteller anbietet. Die zuständigen Mitarbeiter bei Amazon fügen die Zeiträume manuell ein und sind somit vorgegeben und nicht verhandelbar. Die Uhrzeit bestimmt unter anderem die Chancen des Abverkaufs. Erwischt man einen Traffic-schwachen Zeitpunkt ist die Wahrscheinlichkeit geringer, einen hohen Umsatz zu erzielen, als bei einem Traffic-starken Zeitpunkt. 
  10. Stetiger Wandel – Im Bezug auf die Weiterentwicklung dieses Zeitraums ist es schwer Prognosen zu stellen, da Amazon stets rasantem Wandel unterliegt. In den ersten Jahren war der Cyber Montag immer ein einzelner Tag, der Montag nach dem Black Friday. Als „Cyber Monday Week“ oder „Cyber Week“ bezeichnet man den verlängerten Deal-Zeitraum, der aufgrund des Erfolgs des Cyber-Mondays eingefügt wurde.
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