Whitepaper: „Knut und die Amazonen“

Knut und die Amazonen

Warum „sowas wird Amazon nie machen“ keine gute Begründung für eine Amazon-Strategie ist

Dieses Whitepaper dient als Basis, um die Vor- und Nachteile von Amazon strukturiert zu durchleuchten. Durch das starke Wachstum von Amazon und die neu ausgespielte Verhandlungsmacht hat sich aber in den letzten Jahren gezeigt, dass Amazon ein ganz eigener Markt geworden ist. Der Rest im E-Commerce wird zunehmend Beiwerk und das führt zu ganz starken Interessenskonflikten bei den betroffenen Herstellern und Händlern. E-Commerce Strategien, die vor einigen Jahren noch als vielversprechend galten, werden durch die Marktmacht Amazons auf einmal nichtig und die Frage ist gar nicht mehr „Mit oder ohne Amazon? “, sondern „Was kann ich hier tun? “. Die Autoren schaffen es, mit einigen unterhaltsamen Anekdoten durch den Dschungel der Optionen zu führen und haben sehr viele spannende Insider Infos, wie man den Handel auf und mit Amazon optimieren kann.

In diesem Whitepaper erfahren Sie:

 

  • Was Amazon ist und wie es funktioniert
  • Der Verlauf einer typischen Beziehung zwischen Amazon und Hersteller, die vier Schritte, um die Zusammenarbeit mit Amazon zu verbessern
  • Wie Sie sich als Hersteller den entscheidenden Wettbewerbsvorteil sichern können
  • Strategien und Handlungsempfehlungen aus der Praxis für Ihren maximalen Erfolg auf Amazon als Vendor

 


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Wo startet die Online Produktsuche im Vergleich 2015 zu 2016: Amazon dominiert den Sucheinstieg mit 55% – Quelle: BloomReach Studie, 2016

Sind Sie der Adressat für diesen Aufsatz?
Wenn Sie eine oder mehrere von diesen Fragen mit „Ja“ beantworten, legen Sie dieses E-Book bloß nicht aus der Hand!
• Arbeiten Sie in der Geschäftsführung, im Marketing oder im Vertrieb für ein Unternehmen, das Produkte herstellt?
• Hören Sie in Ihrer Branche von schwieriger gewordenen Jahresgesprächen mit Amazon? Oder haben Sie selbst eine unangenehme Überraschung erlebt?
• Sehen Sie, wie Amazon auf benachbarten oder vergleichbaren Segmenten eigene Produkte entwickelt?
• Oder leiden Sie selbst schon unter dieser neuen Konkurrenz?
• Wollen Sie das System Amazon und seine Zukunftsrichtung einmal gut verstanden haben, um bessere Entscheidungen für Ihr Unternehmen zu treffen?
• Lesen Sie lieber knappe Klartextsätze als Berater-Geschwafel?
Ja? Dann liegen Sie mit Knut und die Amazonen goldrichtig.

Auszug:

Kapitel 1: AMAZON – DAS A, O UND Z

Was ist Amazon, wie funktioniert Amazon, und warum ist Amazon relevant?
Üblicherweise beantwortet man Fragen in der Reihenfolge, in der sie gestellt worden sind. Allerdings ergibt es gerade im Falle Amazon mehr Sinn, mit der Frage nach der Relevanz anzufangen und sich zurück zum Ausgangspunkt zu arbeiten. Denn: Was Amazon eigentlich ist, begreift man am besten dann, wenn man seine Relevanz und seine Funktionsweise verstanden hat. Nur so viel sei schon vorneweg gesagt: Die naheliegende Antwort „Amazon ist ein besonders großer, besonders erfolgreicher Online-Händler“ greift definitiv zu kurz.
Warum ist Amazon relevant?
Diese Frage ist am einfachsten in der Beantwortung: Allein die Masse macht’s. Amazon ist für Hersteller schon deswegen relevant, weil er als Händler mit dem E-Commerce das Segment des Handels beherrscht, welches am schnellsten wächst – und in naher Zukunft den größten Vertriebsweg von allen darstellen wird. Und in diesem schnell wachsenden Segment legt Amazon überproportional zu – vor allem in Deutschland, wo der Konzern seit 2009 Wachstumsraten von bis zu 33 Prozent vorlegt.
In mehr als sieben Jahren hat sich der Umsatz mehr als vervierfacht. Die nackten Zahlen sind heute schon beeindruckend: Im Jahr 2016 fuhr Amazon weltweit insgesamt einen Umsatz von knapp 135,98 Milliarden US-Dollar ein. Im selben Jahr machte der Umsatz von Amazon Deutschland 10,4 Prozent dieses Gesamtumsatzes aus und ist somit Amazons größter Auslandsmarkt. Jeder zweite Euro im deutschen Online-Handel ging 2016 über Amazon, betrachtet man die Amazon-eigenen Umsätze und das Handelsvolumen des Marktplatzes. Amazons anderen Auslandsmärkte sind ebenfalls auf schnellem Wachstumskurs. Amazons Umsatz in Japan stieg von 2015 bis 2016 um 30,7 Prozent. Auch Amazon UK hat seit 2014 zweistellige Wachstumsraten verzeichnet.
Für viele Konsumenten ist der Konzern so etwas wie ein Synonym für den Online-Handel insgesamt: So wie man nach Informationen „googelt“, wird nach Produkten selbstverständlich auf Amazon gesucht, auch wenn der Kauf doch woanders getätigt wird. Das ist allerdings relativ unwahrscheinlich. Denn Amazons Kostenstruktur ist extrem optimiert und sie kann fast immer den stationären Einzelhandel und manch einen anderen Online-Händler mit einem niedrigeren Preis übertrumpfen. Weil Amazon aber nicht nur eigene Umsätze generiert, sondern seine Verkaufsinfrastruktur auch anderen Verkäufern zugänglich macht, läuft tatsächlich ein weiterer, beträchtlicher Anteil des Umsatzes im Online-Handel über Amazon. Diese Zahlen werden vom Konzern zwar nicht veröffentlicht, aber Experten schätzen die Dunkelziffer mit den Amazon-eigenen Umsätzen vergleichbar ein.
Genauer kann man es allerdings mit Amazon nicht sagen. Die Zahlen sind immer mit Vorsicht zu genießen, da der Konzern bewusst sehr eigenwillige Buchhaltungsabläufe pflegt und Umsätze so verschachtelt, dass sie für Außenstehende nie wirklich zu durchschauen sind. Das ist charakteristisch für zwei weitere Eigenschaften abseits der schieren Größe, die Amazon eine besondere Relevanz für Hersteller verleihen: sein Expansionsdrang und seine Gewinnminimierung.


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